Zweck des Vereins ist die ideelle Unterstützung und Förderung des 'Kino Toni' in Berlin-Weißensee. Er will ein Bindeglied zwischen dem 'Kino Toni' und der Öffentlichkeit sein sowie die Zusammenarbeit des 'Kino Toni' mit der Bevölkerung (im Bezirk Pankow und auch darüber hinaus), mit dem Berliner Film- und Fernsehverband e.V., dem Filmverband Brandenburg e.V. und auch dem Landesverband Berlin/Brandenburg des Bundesverbandes Deutscher Filmautoren (BDFA) e.V. sowie anderer Organisationen pflegen.

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Kontoinhaber: Verein der Freunde des `Kino Toni` e.V.
Betreff: Spende Sonderveranstaltungen

Vielen Dank an alle Spender.
Bleiben Sie alle gesund!

Dennis Buchner
1. Vorsitzender

 

Spatzenkino am Wochenende15.03.2026 11:00 Uhr 

An ausgewählten Sonntagen laufen im Kino Moviemento, Kino Toni, Kino Central das Spatzenkino am Wochenende – ein besonderes Kurzfilmprogramm für Kinder ab 4 Jahren.
Gezeigt werden mehrere kindgerechte Filme, moderiert von der Spatzen-Handpuppe. Mit der Zauberformel Licht aus, Film an! beginnt das Kinoerlebnis, zwischendurch gibt es kleine Mitmachaktionen.
Die Vorstellung dauert etwa 45 Minuten.
Eintritt: 3 € pro Person

 

Kinogold: Im Himmel unter der Erde20.03.2026 14:00 Uhr 

Tickets für diese Veranstaltung können Sie bereits jetzt online erwerben: https://www.kinoheld.de/kino/berlin/toni-berlin/vorstellung/3302967440

Der jüdische Friedhof in Weißensee (2011)
Der Jüdische Friedhof Berlin-Weißensee ist ein einzigartiger Ort des Gedenkens und der Geschichten unversehrt seit 1880. Britta Wauer und Kaspar Köpke nehmen uns mit auf eine Reise durch jüdische, Berliner und deutsche Geschichte, lebendig erzählt von Menschen aus aller Welt.

Länge: 95 Minuten (FSK 6)

Moderation Tino Schopf und Dennis Buchner

 

Kinogold: Im Himmel unter der Erde20.03.2026 14:00 Uhr 

Kinogold: Im Himmel unter der Erde

Im Norden der Stadt, versteckt in einem Wohngebiet, umgeben von Mauern und bedeckt von einem Urwald aus Bäumen, Rhododendron und Efeu liegt der Jüdische Friedhof Berlin-Weißensee. Er wurde 1880 angelegt, ist 42 Hektar groß, hat derzeit 115.000 Grabstellen und immer noch wird auf ihm bestattet. Weder der Friedhof noch sein Archiv sind je zerstört worden – ein Paradies für Geschichten-Sammler.

Britta Wauer und ihr Kameramann Kaspar Köpke waren immer wieder auf dem Jüdischen Friedhof und haben einen höchst lebendigen Ort vorgefunden. Menschen aus aller Welt kommen dort hin und können von jüdischer, Berliner und zugleich deutscher Geschichte erzählen, von der dieser Ort erfüllt ist

 

Toni Filmclub: Kennen Sie Urban25.03.2026 18:00 Uhr 

Kennen Sie Urban
DEFA 1971, s/w, 76 min

Der Bauarbeiter Hoffi war wegen gefährlicher Körperverletzung im Gefängnis. Mit seinem jüngeren Bruder Keule sucht er auf den Großbaustellen der DDR nach dem Vermessungsingenieur Urban, der ihm einst half und sein Vorbild ist. Hoffi verliebt sich in Gila, beschließt mit ihr zusammenzuziehen und, sie zu heiraten.

Gesprächspartnerin: Klaus-Dieter Felsmann

Einführung und Moderation: Paul Werner Wagner

Eine Filmreihe vom Kino Toni. Mit freundlicher Unterstützung von Bildungs- und Kulturzentrum Peter Edel, Einstein Kaffee Rösterei, Kulturforum der Rosa-Luxemburg-Stiftung, BAUWERT AG, DEFA-Stiftung, nd.DerTag/nd.DieWoche und Berliner Film- und Fernsehverband.

Eintritt: 12 Euro, ermäßigt: 10 Euro

Tickets können direkt im Kino oder online unter www.kino-toni.de erworben werden.

 

Buchpremiere und Lesung Gunnar Decker31.03.2026 18:00 Uhr 

Buchpremiere und Lesung Gunnar Decker
Erik Neutsch Der letzte Jakobiner

Diese Biografie zeichnet Leben und Schaffen jenes DDR-Autors nach, der wie kein anderer das Thema Arbeiter und Macht ins Zentrum seines Werkes stellte. Sein erster Roman, »Spur der Steine«, machte ihn über Nacht berühmt, gleichzeitig stieß er bei maßgeblichen Funktionären auf Ablehnung: der Blick auf Alltag und Widersprüche des Sozialismus zu ungestüm, zu frei, zu anarchisch. Seinem nächsten Roman, »Auf der Suche nach Gatt«, der Geschichte eines gescheiterten Parteisekretärs, wird jahrelang die Druckgenehmigung verweigert. Lebenslang verfolgte Neutsch das Thema des Jakobinertums, eindringlich gestaltet in seiner Erzählung »Forster in Paris«. Zerstört politische Radikalität die eigenen Ideale, oder schützt sie diese vor bloßer Beliebigkeit? Zwischen Parteitreue und Rebellion gefangen, gerät Neutsch in den Achtzigern in eine Schaffenskrise. Die Wende trifft ihn bis ins Mark – und setzt neue produktive Kräfte frei. Vom Literaturbetrieb weitgehend unbeachtet, gelingt ihm mit »Nach dem großen Aufstand«, einem Roman über den Renaissance-Maler Mathias Grünewald, ein visionäres Alterswerk von beeindruckender Intensität.
Gunnar Decker hat für seine Biografie bislang unerschlossenes Archivmaterial gesichtet, das zahlreiche Aufschlüsse über die private Sphäre des Schriftstellers und seinen keinesfalls unkomplizierten Charakter liefert. Gleichzeitig analysiert er mit kundigem Blick auf die Literaturszene der DDR kulturpolitische Entwicklungen und markiert Neutschs Stellenwert: ein unbequemer Realist, leidenschaftlicher Erzähler und streitbarer Zeitgenosse.