Zweck des Vereins ist die ideelle Unterstützung und Förderung des 'Kino Toni' in Berlin-Weißensee. Er will ein Bindeglied zwischen dem 'Kino Toni' und der Öffentlichkeit sein sowie die Zusammenarbeit des 'Kino Toni' mit der Bevölkerung (im Bezirk Pankow und auch darüber hinaus), mit dem Berliner Film- und Fernsehverband e.V., dem Filmverband Brandenburg e.V. und auch dem Landesverband Berlin/Brandenburg des Bundesverbandes Deutscher Filmautoren (BDFA) e.V. sowie anderer Organisationen pflegen.
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In eigener Sache
Wir hatten 2025 kein neues Rekordjahr, sondern das zweitbeste Jahr in diesem Jahrtausend. Die zuschauerstärksten Filme bei uns sind ja immer Kinderfilme. Da gabs letztes Jahr weniger richtig erfolgreiche davon, also von den Kinderfilmen.
Zuschauerstärkster Film im Toni 2025:
Die Schule der magischen Tiere 4, an zweiter Stelle: Paddington in Peru. An dritter Stelle kam schon ein Nichtkinderfilm - das ist sehr ungewöhnlich. Die letzten Jahre davor kam der erste Nichtkinderfilm in unserer Hitliste immer deutlich später und mit ungefähr denselben
Zuschauerzahlen wie die besten Nichtkinderfilme 2025.
Herzlichen Dank.
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Kontoinhaber: Verein der Freunde des `Kino Toni` e.V.
Betreff: Spende Sonderveranstaltungen
Vielen Dank an alle Spender.
Bleiben Sie alle gesund!
Dennis Buchner
1. Vorsitzender
KinoGold 202620.02.2026 14:00 Uhr
Ehe im Schatten (1947)
Berlin 1933: Elisabeth Maurer feiert Erfolge auf der Bühne, doch ihre jüdische Herkunft holt sie ein. Gemeinsam mit ihrem Kollegen Hans heiratet sie zum
Schutz vor der Verfolgung. Aus Liebe. Aus Hoffnung. Und im Glauben: Es wird schon nicht so schlimm werden…
Und der Zukunft zugewandt26.02.2026 18:00 Uhr
Und der Zukunft zugewandt (D 2019, fa, 104 min)
Drehbuch und Regie: Bernd Böhlich, Kamera: Thomas Plenert, Musik: Sebastian Schmidt, Darsteller: Alexandra Maria Lara, Robert Stadlober, Barbara Schnitzler, Stefan Kurt, Carlotta von Falkenhayn, Karoline Eichhorn, Stefan Lochner, Peer Jäger, Swetlana Schönfeld, Hark Bohm, Alexander Khuon, Stefan Lochau
Antonia Berger war im berüchtigten stalinistischen Lager von Workuta, obwohl sie als überzeugte Kommunistin nur vor den Nazis geflohen war. 1952 kommt sie in einem Kompromissverfahren mit der DDR frei. Ihren Mann hatten die Sowjets einfach erschossen und ihr vor die Füße geworfen. Nun wird sie von der deutschen sozialistischen Kreisleitung in allen Ehren empfangen. Man kümmert sich um ihre schwerkranke Tochter. Sie bekommt eine schöne Wohnung, Job und Anerkennung. Doch sie muss eine Schweigevereinbarung über die Vorgänge in der Sowjetunion unterschreiben. Dadurch wird ihr schönes neues Leben, zu dem auch eine Liebesbeziehung zu einem Kinderarzt gehört, vergiftet. Verbrecherisches Verhalten der großen Mutter Sowjetunion? Es kann nicht sein, was nicht sein darf. Sonst würde das die junge sozialistische deutsche Republik ins Wanken bringen. Aufwühlend porträtiert dieser Film das Schicksal jener, die zum Opfer ihrer eigenen Loyalität wurden und deshalb das Unrecht nicht einmal formulieren durften.
Bernd Böhlich im Presseheft-Interview: „Die Reduzierung der DDR auf Mauer, Stasi und Doping ist nicht nur unsäglich, sondern schlichtweg falsch. Daher rühren viele Verwerfungen und Spannungen zwischen Ost- und Westdeutschen und als trotzige Reaktion manchmal eine Verklärung der DDR. Dabei wurden die Anfänge der DDR auch von Menschen im Westen mit Sympathie begleitet, eine Alternative zum Kapitalismus schien nach dem verheerenden 2. Weltkrieg notwendig und sinnvoll. Dass es ein Sozialismus sowjetischer Prägung wurde, gehört zur Tragik der Geschichte. Vielleicht weitet unser Film den Blick auf diese schwierige Zeit.“
Gesprächspartner: Alexandra Maria Lara, Barbara Schnitzler und Bernd Böhlich, Einführung und Moderation: Paul Werner Wagner
Berliner Filmmontag Ab heute erwachsen 02.03.2026 18:00 Uhr
Ab heute erwachsen (DEFA 1985, fa, 87 min)
Drehbuch und Regie: Gunther Scholz, Szenarium: Helga Schubert, Kamera: Michael Göthe, Musik: Gerhard Laartz, Bands: Silly, Modern Soul und Enno, Darsteller: Jutta Wachowiak, Kurt Böwe, David. C. Bunners, Sabine Steglich, Marita Böhme, Katrin Sass, Simone Frost, Joachim Nimtz, Edgar Külow, Klaus Manchen
Stefan, Sohn einer alleinerziehenden, übertrieben fürsorglichen Mutter, beschließt an seinem 18. Geburtstag, zuhause auszuziehen und sein Leben selbst zu organisieren. Für den Maurerlehrling gestaltet sich dieses Vorhaben schwieriger als gedacht. Der Vermieter eines möblierten Zimmers, Empfangschef in einer Bar, versucht ihn übers Ohr zu hauen. Die Mädchen, denen er begegnet, haben ihre eigenen Erwartungen, die sich nicht unbedingt mit seinen Ambitionen decken. Die aparte Cecilia lässt ihn für eine Nacht in ihrer Frauen-WG schlafen, interessiert sich aber sonst nicht für ihn, während die Briefzustellerin Christel ihn sofort vereinnahmen möchte für ein Leben nach dem Motto "Trautes Heim, Glück allein". Doch Stefan muss erst einmal mit sich selbst klarkommen.
"Der Film gibt die Gefühlswelt junger Leute stimmig wieder. Darüber hinaus übt der Film einen merkwürdig-faszinierenden Reiz von Großstadtanonymität und anheimelnder Näh aus." (Fischer Film Almanach 1987)
Gesprächspartner: Gunther Scholz
Einführung und Moderation: Paul Werner Wagner
